Diskrete Feigwarzen-Behandlung

Unterkörper einer Frau.

Was sind Feigwarzen?

Feigwarzen (Condylome) sind gutartige, meist rötliche, grau-bräunliche oder weißliche Haut- oder Schleimhautwucherungen im äußeren Genital- und Analbereich. Sie lassen sich meist als kleine Knötchen um den After tasten, zudem können sie auch im Anus vorkommen. Teilweise kommt es zu Juckreiz und Kontaktblutungen. Die Ursache ist eine Infektion mit dem Humanen Papillomavirus (HPV), das via Sexualkontakt übertragen wird.

Müssen Feigwarzen entfernt werden?

Ja, Feigwarzen sollten grundsätzlich behandelt werden. Zwar verschwinden sie bei rund einem Drittel der Fälle von selbst, aber sie können das Risiko für bestimmte Krebsarten erhöhen. Unbehandelt können sie über die Jahre zu größeren, unangenehmen oder potenziell gefährlichen Wucherungen heranwachsen. Eine zeitnahe Untersuchung ist daher wichtig. Keine Sorge, für unsere erfahrene Fachärztin Frau Kemper ist die Behandlung Routine. Sie behandelt jede Patientin und jeden Patienten professionell und in respektvoller, freundlicher Atmosphäre.

3D Illustration HPV Virus.

KI generiertes Bild

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Frau Caroline Kemper bei der Behandlung.

Wie läuft die Diagnostik ab?

In den meisten Fällen können wir die Diagnose bereits durch eine sorgfältige Blickuntersuchung stellen. Ergänzend erfolgen – je nach Befund – eine Untersuchung des Analkanals sowie eine gynäkologische oder urologische Untersuchung. Da Feigwarzen zu den sexuell übertragbaren Erkrankungen zählen, empfehlen wir eine Abklärung auf weitere Infektionen. Auch die Untersuchung und gegebenenfalls Mitbehandlung von Sexualpartnern ist sinnvoll, um eine erneute Ansteckung zu vermeiden.

Welche Therapie ist die richtige bei einer akuten Infektion?

Es gibt nicht „die eine beste“ Feigwarzen-Behandlung für alle – entscheidend ist, was medizinisch sinnvoll ist und zu Ihrer persönlichen Situation passt.

Behandelt werden in der Regel nur sichtbare Feigwarzen. Für die Auswahl der Therapie berücksichtige ich unter anderem Größe und Anzahl der Feigwarzen, wo sie liegen und welche Vorerkrankungen vorliegen.

Condylome behandeln: Mittel zum Selbstauftragen

Die Eigenbehandlung ist möglich, wenn es sich um wenige, oberflächliche und vereinzelte Genitalwarzen handelt, die ärztlich diagnostiziert wurden und sich nicht ausgebreitet haben. In diesen Fällen kommen lokal anzuwendende Cremes, Salben oder Lösungen infrage, die nach genauer Anleitung zu Hause angewendet werden. Sie werden äußerlich aufgetragen und sind rezeptpflichtig.

Da die Mittel täglich oder mehrfach pro Woche angewandt werden müssen, erfordert dieser Ansatz etwas Disziplin. Wichtig zu wissen: Die Therapie kann sich über mehrere Wochen bis Monate erstrecken.

Sollte nach einer regelmäßigen Behandlung über Monate hinweg immer noch kein Erfolg zu verzeichnen sein, empfiehlt sich eine andere Therapie, etwa ein chirurgischer Eingriff.

Condylome: OP am Anus oder im Intimbereich

Die operative Behandlung bietet sich zum Beispiel bei großflächigen Feigwarzen und Rezidiven (erneutem Auftreten) an. Auch wenn die Genitalwarzen im Inneren des Analkanals auftreten, ist laut Leitlinie ein chirurgisches Einschreiten häufig sinnvoll.

Die Feigwarzen können meist unter örtlicher Betäubung abgetragen werden. Bei vereinzelten Feigwarzen nutzen wir dafür eine chirurgische Schere oder ein elektrisches Messer. Manchmal sind mehrfache Anwendungen notwendig.

Vorteile:

  • Bei schonender Durchführung lassen sich sehr gute kosmetische Ergebnisse erzielen.
  • Zudem handelt es sich um eine einmalige, schnelle Behandlung.
  • Nach einer OP treten die wenigsten Rückfälle auf.

Nach der Feigwarzen-Behandlung

Direkt nach der Behandlung sind folgende Verhaltensregeln im Alltag zu beachten:

  • Gute Hygiene: regelmäßiges Händewaschen und mindestens einmal täglich duschen
  • Geschlechtsverkehr: am besten keine Sexualkontakte, mindestens jedoch etwa drei Monate nach der Therapie wird die Verwendung von Kondomen empfohlen.
  • Frauen sollten sich gründlich gynäkologisch untersuchen lassen, da die HPV Infektion oft auch zu Veränderungen am Gebärmutterhals führt.

Außerdem ist eine strukturierte Nachsorge sehr wichtig, um ein Wiederauftreten früh zu erkennen. Tatsächlich kommen Genitalwarzen bei jedem fünften Betroffenen innerhalb von sechs Monaten wieder. Kommen Sie in diesem Fall am besten gleich in unsere Praxis, damit wir das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen können. Gegebenenfalls entnehmen wir eine Gewebeprobe zur Abklärung bösartiger Veränderungen.

Wenn es sich um eine erste Infektion mit äußeren Feigwarzen handelt und bei der Kontrolle nach 4 bis 8 Wochen kein Rückfall sichtbar ist, wird eine Untersuchung nach weiteren 3 Monaten empfohlen.

Fachärztin für

Viszeralchirurgie & Proktologie

in Regensburg

Diskrete Feigwarzen-Behandlung am After oder im Intimbereich: Wir sind für Sie da!

Unsere Ärztin Caroline Kemper sieht regelmäßig Patientinnen und Patienten mit Feigwarzen in unserem MVZ. Sie begleitet Betroffene mit Einfühlungsvermögen und Respekt. Insbesondere Frauen bietet sie ein vertrauensvolles Umfeld für die sensible Behandlung von Feigwarzen im Intimbereich.

Ihre Vorteile auf einen Blick!

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Wir hören zu, nehmen Ihre Wünsche ernst und entwickeln ein passendes Behandlungskonzept.

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Schonende Methoden für schnelle Erholung und natürliche Ergebnisse.

Hand in Hand

Caroline Kemper ist in beiden Gebieten Ihre Expertin.

Individuelle Behandlung

Wir nehmen jeden Patienten ernst und gehen auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein.

Diskret

Bei uns müssen Sie sich nicht schämen. Wir wollen, dass Sie sich bei uns wohlfühlen.

Lage.

Sie finden uns in der Ludwigstraße im Herzen von Regensburg.

Häufige Fragen rund um die Behandlung von Genitalwarzen

Haben Sie bestimmte Fragen und haben keine Antwort gefunden?

Feigwarzen gelten so lange als ansteckend, wie sichtbare Warzen vorhanden sind, da Haut‑ oder Schleimhautkontakt HP‑Viren übertragen kann. Auch nach der Entfernung können Viren noch im Gewebe bleiben, weshalb oft empfohlen wird, mehrere Wochen bis Monate nach Abheilung auf sexuelle Kontakte zu verzichten. Zumindest sollte nach Abheilen für ca. 3 Monate ein Kondom genutzt werden.

Topische Cremes wirken meist über Wochen bis Monate, während operative Verfahren bereits in einer Sitzung sichtbare Ergebnisse bringen. Sie eignen sich besonders bei größeren, zahlreichen oder hartnäckigen Feigwarzen und ermöglichen oft eine sofortige Abheilung der sichtbaren Läsionen. Aber auch nach einer schnellen Entfernung ist eine Nachsorge entscheidend.

Ohne Behandlung dauert es oft mehrere Monate, bis die Genitalwarzen verschwinden. Cremes sind eine schonende Alternative zur OP, welche jedoch häufig mehrere Wochen angewendet werden müssen. Bei einer OP werden die Feigwarzen in der Regel vollständig entfernt. Bei allen Anwendungen besteht die Gefahr des erneuten Auftretens, so dass die Nachsorge wichtig ist.

Feigwarzen schaden dem ungeborenen Kind während der Schwangerschaft nicht, können aber bei der Geburt in seltenen Fällen übertragen werden. Deshalb wird empfohlen, Genitalwarzen etwa um die 34. Schwangerschaftswoche behandeln zu lassen, damit sie bis zur Entbindung.

Kleine Feigwarzen können mit ärztlich verordneten topischen Medikamenten (z. B. Podophyllotoxin, Imiquimod) über mehrere Wochen selbst behandelt werden. Ärztliche Anleitung und Kontrolle sind dabei wichtig. Operative Methoden müssen durch Fachpersonal erfolgen – schneiden Sie also auf keinen Fall selbst an Genitalwarzen herum!

Unabhängig von der gewählten Therapie treten häufig Rezidive auf. Insbesondere die konservativen Therapien führen häufig zu lokalen Hautreaktionen wie Rötung, Schwellung, Brennen, Juckreiz oder Schmerzen.

Bei einer Operation kann es bei tiefer Exzision zur Narbenbildung und Afterenge kommen. Insbesondere bei Risikogruppen kann es im Verlauf nicht nur zu Rezidiven, sondern auch zu bösartigen Gewebeveränderungen kommen oder Vorstufen hiervon.

Generell wird empfohlen, dass sich Mädchen vor dem ersten Geschlechtsverkehr zur Vorbeugung gegen Humane Papillomaviren impfen lassen. Die Kosten dafür tragen die gesetzlichen Kassen bei 12- bis 17-jährigen. Eine Auswertung von sechs Studien mit über 27.000 Teilnehmenden zeigt, dass die quadrivalente HPV-Impfung das Risiko, Genitalwarzen zu entwickeln, deutlich senkt. Je nach Analyse reduzierte sie das Risiko um 62 % bis 95 %. Da die Impfung vor der Infektion der Zellen mit dem HPV- Virus schützt, erbringt sie keinen Vorteil bei einer bereits bestehenden HPV Infektion.