Lipomastie und Gynäkomastie – Unterschiede
Sowohl eine Lipomastie als auch eine Gynäkomastie sorgen für eine vergrößerte Brust beim Mann. Die Ursachen der beiden Formen unterscheiden sich jedoch. Bei einer Lipomastie sind vor allem Fettzellen für die vergrößerte Brust verantwortlich. Je nach Veranlagung und Lebensstil sammelt sich Fett an unterschiedlichen Bereichen des Körpers an. Bei manchen Männern ist die Brust betroffen. Auch durch Sport und gesunde Ernährung lässt sich eine Lipomastie nicht immer zurückbilden. Besonders nach dem Abbau von starkem Übergewicht kann eine Mischform der Gynäkomastie mit ausgeprägtem Hautüberschuss verbleiben.
Bei der Gynäkomastie liegt die Ursache für die weiblich wirkende Brust bei der Brustdrüse selbst. Bei manchen Männern vergrößert sich die Brustdrüse. Im Säuglingsalter, während der Pubertät und im fortgeschrittenen Alter ist die physiologisch und nicht krankhaft. Wenn sich diese Vergrößerung der Brust jedoch in eine feste Form manifestiert, spricht man von einer Gynäkomastie. Diese kann auch einseitig vorkommen – bei einer Lipomastie ist das normalerweise nicht der Fall. Liegt eine echte Gynäkomastie vor, ist es stets sinnvoll, die Ursache für die Vergrößerung der männlichen Brustdrüse abzuklären. Hormonelle Dysbalancen, bestimmte Medikamente und auch Brustkrebs können die Ursache für die veränderte Brustform sein. Neben der Gynäkomastie-OP ist dann eine weiterführende Behandlung wichtig.
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Weitere Informationen
Dr. Robert Kemper
Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie und Handchirurgie
Ihr Experte für die Gynäkomastie in Regensburg
Dr. Kemper ist Ihr erfahrener Brustchirurg in Regensburg. Sein Schwerpunkt liegt auf der schonenden und schmerzarmen Gynäkomastie-Behandlung mittels Fettabsaugung und Entfernung der Brustdrüse. Er berät Sie umfassend vor Ort in Regensburg.

Ablauf der
Gynäkomastie-Behandlung
Vor jeder Behandlung führt der Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Dr. Kemper, ein umfassendes, persönliches Beratungsgespräch in seiner Praxis in Regensburg durch. Dabei klärt er einerseits Ihre Wünsche und Anliegen ab und informiert Sie andererseits zum Ablauf der schmerzarmen Gynäkomastie-Operation sowie möglichen Risiken. Eine Männerbrust-OP ist ein häufig durchgeführter, sicherer Eingriff.
Dennoch kommt die Gynäkomastie-Behandlung nicht für alle Patienten infrage. Dr. Kemper klärt Sie auch hierüber auf und prüft, ob die OP in Ihrem Fall durchgeführt werden kann. Bei einer Vergrößerung der männlichen Brustdrüse arbeitet er interdisziplinär mit anderen Fachärzten zusammen.
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Schritt 1
Fettabsaugung bei Gynäkomastie & Lipomastie
Damit eine flache männliche Brust entsteht, führt Dr. Kemper sowohl bei der echten Gynäkomastie als auch bei der Pseudo-Gynäkomastie eine simultane Fettabsaugung im Bereich der Brust durch. Durch diese zusätzliche Liposuktion können Konturunregelmäßigkeiten direkt ausgeglichen werden. Bei einer Lipomastie müssen meist etwas mehr Fettzellen entfernt werden. Dabei wird zunächst eine spezielle Lösung (Tumeszenzlösung) in die Brust injiziert. Die Fettzellen dort saugen die Lösung auf und können anschließend schonend mithilfe von feinen Kanülen aus dem Gewebe gelöst werden.
Bei dieser Behandlung bleiben lediglich kleine Narben zurück, die in der Regel kaum auffallen. Die Liposuktion führt Dr. Kemper ambulant und unter lokaler Betäubung oder Allgemeinnarkose durch. Die Brust-OP dauert zwischen einer und zwei Stunden.
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Schritt 2
Entfernung der Brustdrüse bei Gynäkomastie
Liegt eine ungefährliche Vergrößerung der Brustdrüse vor, kann Dr. Kemper diese operativ entfernen. Die Verfahren ähneln hier der OP-Technik bei einer Brustverkleinerung der weiblichen Brust. Im Gegensatz zur reinen Fettabsaugung entsteht dabei eine größere Narbe. Diese verläuft jedoch entlang des Brustwarzenvorhofes und ist damit später ebenfalls kaum zu sehen. Da häufig auch eine begleitende Asymmetrie oder beidseitige Vergrößerung der Brustwarze vorliegt, kann diese problemlos im Rahmen der OP mit korrigiert werden. Die Gynäkomastie-OP dauert etwa eine Stunde.

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Schritt 3
Bruststraffung beim Mann
Je nach Ausmaß der Gynäkomastie kann nach der OP eine Bruststraffung sinnvoll sein, damit ein ästhetisches Ergebnis entsteht. Dabei wird der überschüssige Hautmantel gestrafft. Auch hierfür ist ein Schnitt am Brustwarzenvorhof oder entlang der Unterbrustfalte notwendig. Die Kunst hierbei ist es, die Balance zwischen Narbe und gewünschtem Straffungseffekt zu halten. Die simultane Straffung der Haut zusätzlich zur eigentlichen Gynäkomastie-OP dauert etwa eine Stunde und wird in der Regel unter Vollnarkose durchgeführt.
Gut zu wissen: Dr. Kemper ermöglicht mittels Lokalanästhesie-Depots eine scherzarme Brust-OP.

Kosten einer Gynäkomastie-Behandlung
Die Kosten berechnen sich am Aufwand der Behandlung. Eine alleinige Liposuktion ist etwa günstiger als der kombinierte Eingriff mittels Hautstraffung. Die Preise für die OP liegen zwischen 3.000 und 6.000 Euro. Hinzu kommen die Kosten für die Narkose. Diese belaufen sich auf 500 Euro pro Stunde.
Nachsorge nach einer Gynäkomastie-OP
Direkt nach der OP erhalten Sie ein spezielles Kompressionsoberteil. Dieses schützt das operierte Gewebe und sorgt gleichzeitig dafür, dass sich die Haut an die neue Brustkontur anlegt. Zudem wird das Risiko eines Blutergusses bzw. eines so genannten Wunderwasserkissens (Seromen) reduziert. Dieses Oberteil sollten Patienten in den kommenden 6-8 Wochen tragen. Direkt nach der OP sollten Sie sich ausruhen. Heben Sie die Arme nicht zu weit über den Kopf und pausieren Sie sportliche Aktivitäten ebenfalls für 4 Wochen.
Schwellungen nach einer Gynäkomastie-OP treten häufiger auf. Indem Sie nach der Brustverkleinerung den Oberkörper hochlagern, können Sie die Schwellung vermindern.
Ergebnisse & Haltbarkeit einer Gynäkomastie-OP
Ein erstes Ergebnis der Behandlung zeigt sich nach etwa 4-6 Wochen. Dann sind die ersten Schwellungen zurückgegangen und Sie können die neue Kontur der Brust abschätzen. Das endgültige Ergebnis der Behandlung zeigt sich nach 3-6 Monaten. Dabei hält das Ergebnis grundsätzlich für immer an. Einmal entferntes Fettgewebe bzw. Brustdrüsengewebe kann nicht nachgebildet werden. Dennoch können sich bei starker Gewichtszunahme auch im Bereich der Brust die verbliebenen Fettzellen vergrößern.
Ein gesunder Lebensstil sowie regelmäßige Bewegung sind darum essenziell, um das Ergebnis der Behandlung langfristig zu erhalten.
Gynäkomastie-Behandlung ohne OP
Die Ursachen einer Gynäkomastie liegen meist in der Genetik. Zwar kann Sport und gesunde Ernährung Fettzellen zum Schrumpfen bringen, doch der Körper entscheidet selbst, an welchen Stellen Fettzellen vermehrt eingelagert werden. Allein durch einen gesunden Lebensstil ist es darum oft nicht möglich, die Gynäkomastie loszuwerden.
Auch Cremes oder Medikamente sind oftmals nicht ausreichend. Einzig bei einem hormonellen Ungleichgewicht kann sich die Einnahme bestimmter Wirkstoffe bzw. das Absetzen von bestimmten Medikamenten positiv auswirken. Diese Therapie muss jedoch mit einem Facharzt für Endokrinologie abgestimmt werden. Zudem ist dann immer auch eine Abklärung des vergrößerten Brustdrüsengewebes wichtig.
Das sagen unsere Patienten

Persönliche Beratung vereinbaren
Sie haben Fragen zur schmerzarmen Gynäkomastie-OP? Dr. Kemper berät Sie gerne vor Ort in seiner Praxis in Regensburg zu allen offenen Fragen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Häufige Fragen
zur Gynäkomastie
Haben Sie bestimmte Fragen und haben keine Antwort gefunden?
Nach einer Gynäkomastie-Operation empfehlen wir für einen Zeitraum von etwa 6 bis 8 Wochen eine Kompressionsweste zu tragen. Diese Weste unterstützt den Heilungsprozess, indem sie Schwellungen reduziert, die Haut an die neuen Konturen anpasst und das Risiko von Blutergüssen minimiert. Es ist wichtig, dass die Kompressionsweste konsequent getragen wird, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse hängt davon ab, ob die Gynäkomastie-OP medizinisch notwendig ist. Wenn die Gynäkomastie durch Hormonstörungen, Medikamentennebenwirkungen oder andere medizinische Ursachen entstanden ist und Beschwerden verursacht, kann die Krankenkasse die Kosten übernehmen. Handelt es sich jedoch um einen rein ästhetischen Eingriff, werden die Kosten in der Regel nicht von der Krankenkasse getragen. Es empfiehlt sich, vorab mit Ihrer Krankenkasse über eine mögliche Kostenübernahme zu sprechen.

