Hernienchirurgie in Regensburg – Ihre Expertin Caroline Kemper

Frau Caroline Kemper bei der Behandlung.

Was ist eine Hernie?

Eine Hernie – umgangssprachlich auch Bruch genannt – entsteht, wenn sich Gewebe oder Organteile durch eine Schwachstelle der Bauchwand nach außen wölben. Das kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens entstehen, etwa nach einer Operation, durch schweres Heben oder eine Bindegewebsschwäche. Häufig betroffen sind die Leiste, der Nabel oder Narben nach vorangegangenen Eingriffen. Unabhängig von der Ursache ist eine Hernie immer ein Hinweis auf eine strukturelle Schwächung der Bauchwand, die sich ohne Behandlung in der Regel weiter vergrößert.

Frau Caroline Kemper.

Spezialistin für Viszeralchirurgie,


Proktologie und Hernienchirurgie


in Regensburg

Expertin für Hernienchirurgie in Regensburg – Caroline Kemper

Caroline Kemper ist Fachärztin für Viszeralchirurgie und Proktologie mit langjähriger Erfahrung in der Behandlung von Bauchwandbrüchen. Sie hat sich auf die moderne Hernienchirurgie spezialisiert und führt alle gängigen Verfahren sicher und routiniert durch. Ihre Patientinnen und Patienten schätzen besonders ihre ruhige, verständnisvolle Art und die ausführliche persönliche Beratung. Fr. Kemper legt großen Wert darauf, jede Behandlung individuell zu planen und medizinisch wie menschlich die bestmögliche Versorgung zu bieten.

Arten von Hernien: Leistenbruch, Narbenbruch & Co.

Nach Art und Lage unterscheidet man verschiedene Formen von Bauchwandhernien. Die häufigsten sind:

  • Leistenhernie (Leistenbruch): tritt im Bereich der Leiste auf und betrifft deutlich häufiger Männer.
  • Femoralhernie (Schenkelbruch): tritt im Bereich der Leiste unterhalb des Leistenbandes auf, Frauen sind häufiger betroffen.
  • Nabelhernie (Nabelbruch): entsteht am Bauchnabel, oft nach Schwangerschaften oder durch Bindegewebsschwäche.
  • Narbenhernie (Narbenbruch): bildet sich an einer früheren Operationsnarbe, da die Bauchdecke dort geschwächt ist.
  • Epigastrische Hernie: entsteht in der Mittellinie zwischen Brustbein und Nabel und besteht meist aus kleinen Fettgewebsanteilen.
  • Spieghel-Hernie: seltene Form an der seitlichen Bauchwand entlang der sogenannten Spieghel-Linie.
  • Trokarhernie: kann nach minimalinvasiven Eingriffen an einer ehemaligen Einstichstelle entstehen.

Alle diese Hernienarten werden in der Praxis von Caroline Kemper nach aktuellen chirurgischen Standards behandelt – individuell abgestimmt auf die jeweilige Bruchform und den Befund.

Caroline Kemper im Behandlungszimmer.

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Symptome eines Bauchwandbruchs

Eine Hernie macht sich häufig durch typische Anzeichen bemerkbar. Diese können zu Beginn noch unauffällig sein und sich im Verlauf verstärken. Zu den häufigsten Symptomen gehören:

  • eine sicht- oder tastbare Vorwölbung an der Leiste, am Nabel oder an einer alten Operationsnarbe
  • ein Ziehen oder Druckgefühl, das beim Husten, Niesen oder Heben stärker wird
  • gelegentliche Schmerzen oder Brennen im betroffenen Bereich
  • eine sogenannte „weiche Leiste“

Wer solche Veränderungen bemerkt, sollte sie ärztlich abklären lassen. Treten plötzlich starke Schmerzen, oder eine Verhärtung, die sich nicht mehr zurückdrücken lässt, auf, kann eine Einklemmung vorliegen – ein Notfall, der sofort behandelt werden muss. Auch bei leichten Beschwerden ist eine frühzeitige Untersuchung sinnvoll, um eine genaue Diagnose zu stellen und über die passende Behandlung zu entscheiden.

Wann muss eine Hernie operiert werden?

Eine Hernie heilt nicht von selbst. Sobald sich Gewebe durch eine Schwachstelle der Bauchwand nach außen drängt, bleibt die Bruchlücke bestehen und kann sich mit der Zeit vergrößern. Eine Operation ist daher meist die einzige kausale ursächliche Therapie. Ob und wann operiert werden sollte, hängt von der Art und Größe der Hernie sowie von den Beschwerden ab. Kleine Brüche, die keine Symptome verursachen, können in bestimmten Fällen zunächst beobachtet werden. Bei Schmerzen, einer Größenzunahme oder Anzeichen einer Einklemmung ist jedoch eine zeitnahe Operation zu empfehlen.

Ziel des Eingriffs ist es, die Bruchstelle zu verschließen und die Stabilität der Bauchwand wiederherzustellen. Caroline Kemper bespricht mit Ihnen genau, welches Verfahren in Ihrem Fall am besten geeignet ist. So lässt sich die Operation sicher planen und individuell an Ihre Situation anpassen.

Diagnostik einer Hernie

Die Diagnose einer Hernie beginnt in der Regel mit einer sorgfältigen körperlichen Untersuchung. Schon im Gespräch und durch Abtasten der betroffenen Region kann meist festgestellt werden, ob ein Bruch vorliegt und wo genau sich die Bruchpforte befindet.

Caroline Kemper prüft zunächst, ob sich beim Stehen, Husten oder Pressen eine Vorwölbung zeigt. Dabei lässt sich häufig schon erkennen, um welche Hernienart es sich handelt und ob die Bruchstelle zurückgedrückt werden kann. Diese einfache Untersuchung liefert oft bereits eine sichere Diagnose.

Wenn der Tastbefund nicht eindeutig ist, kann eine Ultraschalluntersuchung zusätzliche Klarheit schaffen. Mit ihr lässt sich feststellen, welche Strukturen in der Bruchlücke liegen und wie groß die Hernie ist. Besonders bei kleineren oder verdeckten Brüchen ist der Ultraschall sehr hilfreich.

In seltenen Fällen, etwa bei sehr kleinen oder mehrfach operierten Brüchen, kann eine Computertomografie (CT) oder Magnetresonanztomografie (MRT) sinnvoll sein. Diese Verfahren zeigen die Bauchwand in hoher Detailgenauigkeit und helfen, die Operation gezielt zu planen.

Operative Behandlung einer Hernie – Schritt für Schritt

Die Operation ist die einzige dauerhafte Behandlung einer Hernie. In der Praxis von Caroline Kemper in Regensburg werden alle gängigen Verfahren der modernen Hernienchirurgie angeboten. Welches Verfahren eingesetzt wird, hängt von der Art des Bruchs, seiner Größe und Ihrer individuellen Situation ab.

Schritt 1

1. Vorbereitung und Aufklärung

Vor dem Eingriff erklärt Fr. Kemper ausführlich den Ablauf der Operation, mögliche Risiken und die Nachbehandlung. Sie bespricht mit Ihnen, ob ein offenes oder ein minimalinvasives Verfahren sinnvoll ist und ob eine Stabilisierung mit Netz notwendig wird.

Schritt 2

2. Anästhesie und Zugang

Die Operation erfolgt in der Regel in Vollnarkose. Je nach Methode wird entweder ein kleiner Hautschnitt direkt über der Bruchstelle gesetzt (offene Operation) oder mehrere kleine Schnitte, über die eine Kamera und feine Instrumente eingeführt werden (laparoskopische Operation).

Schritt 3

3. Darstellung der Bruchstelle

Im nächsten Schritt wird der Bruchsack freigelegt, das ausgetretene Gewebe zurückverlagert und die Bruchpforte genau beurteilt. So kann entschieden werden, wie die geschwächte Bauchwand am besten stabilisiert wird.

Schritt 4

4. Stabilisierung der Bauchwand

Zur Verstärkung kann – je nach Befund – ein spezielles Kunststoffnetz eingesetzt werden. Dieses wird über oder unter der Bruchstelle befestigt und sorgt für eine dauerhafte Stabilität. Bei kleinen Brüchen genügt manchmal auch eine Naht ohne Netz.

Schritt 5

5. Wundverschluss und Nachsorge

Nach der Versorgung wird die Haut mit Nahtmaterial verschlossen. Meist können Patientinnen und Patienten die Praxis noch am selben Tag wieder verlassen. In den folgenden Tagen erfolgen eine Nachkontrolle und eine stufenweise Rückkehr zu alltäglichen Belastungen.

Eine Hernie – umgangssprachlich auch Bruch genannt – entsteht, wenn sich Gewebe oder Organteile durch eine Schwachstelle der Bauchwand nach außen wölben. Das kann angeboren sein oder im Laufe des Lebens entstehen, etwa nach einer Operation, durch schweres Heben oder eine Bindegewebsschwäche. Häufig betroffen sind die Leiste, der Nabel oder Narben nach vorangegangenen Eingriffen. Unabhängig von der Ursache ist eine Hernie immer ein Hinweis auf eine strukturelle Schwächung der Bauchwand, die sich ohne Behandlung in der Regel weiter vergrößert.

Leistenbruch-OP

Nabelbruch-OP

Narbenbruch-OP

Netzverwendung

In der Regel mit Netz

Mit oder ohne Netz, abhängig von der Größe

Meist mit Netz zur Verstärkung der Bauchwand

OP-Dauer

Ca. 45–60 Minuten

Ca. 30–60 Minuten

Ca. 60–90 Minuten

Erholungszeit

Arbeitsunfähig ca. 2 Wochen, leichter Ausdauersport nach 2–4 Wochen, Kraftsport nach 6 Wochen möglich

Verfahren der Hernienchirurgie im Überblick

In der modernen Hernienchirurgie stehen verschiedene Operationsverfahren zur Verfügung. Caroline Kemper wählt die Methode immer individuell aus – abhängig von der Lage und Größe der Hernie, dem Allgemeinzustand und den persönlichen Bedürfnissen ihrer Patientinnen und Patienten. So kann eine Hernien OP mit Netz oder ohne, offen oder minimalinvasiv durchgeführt werden.

Tapp (transabdominelle
präperitoneale Hernioplastik)

OP nach Lichtenstein

OP nach Shouldice

Technik

Laparoskopische Operation
über die Bauchhöhle

Offene

Offene

Zugang

Minimalinvasiv

Offen

Offen

Netz­verwendung

Mit Netz

Mit Netz

Ohne Netz

Vorteile

Beidseitige Bruchversorgung über einen Zugang möglich 

Bewährte Methode,
gute Übersicht

Kein Fremdmaterial

Geeignet für

Frauen (bessere Beurteilbarkeit bezüglich Schenkelhernie), beidseitige Brüche, Rezidive nach offener OP. 

Kleine bis sehr große
Brüche, auch bei Vor-OP im Bauch gut möglich

Kinder (Wachstum), erhöhtes Rezidivrisiko, daher keine Leitlinienempfehlung

Ihre Vorteile in unserer Praxis in Regensburg

In unserem MVZ profitieren Patientinnen und Patienten von langjähriger Erfahrung, modernen Behandlungsmethoden und einer persönlichen Betreuung. Caroline Kemper verbindet ihre Spezialisierung in der Hernienchirurgie mit einem hohen Anspruch an Sicherheit und individuelle Beratung.

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Caroline Kemper verfügt über umfassende operative Routine in der offenen und minimalinvasiven Hernienchirurgie.

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Unsere Praxis nutzt aktuelle OP-Techniken und hochwertige Materialien für eine sichere Versorgung.

Viele Operationen können schonend und ohne stationären Aufenthalt durchgeführt werden.

Die Praxis befindet sich gut erreichbar im Herzen von Regensburg.

Wir begleiten Sie auch nach dem Eingriff engmaschig und stehen für alle Fragen zur Verfügung.

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Kurze Wartezeiten und flexible Terminplanung.

Häufige Fragen (FAQ) zur Hernienchirurgie

Haben Sie bestimmte Fragen und haben keine Antwort gefunden?

Nicht jede Hernie muss sofort operiert werden. Kleine Brüche, die keine Beschwerden verursachen, können zunächst beobachtet werden. Wenn sich der Bruch jedoch vergrößert oder Schmerzen auftreten, ist eine Operation meist unumgänglich. Eine unbehandelte Hernie kann sich einklemmen und damit zu einem Notfall werden. Ob eine Hernie operiert werden sollte oder nicht, bespricht Fr. Kemper individuell mit Ihnen.

Die Dauer der Erholung hängt von der Art der Operation und der Größe der Hernie ab. Nach einer offenen oder laparoskopischen Hernien-OP können viele Patientinnen und Patienten bereits nach wenigen Tagen wieder leichten Tätigkeiten nachgehen. Die Arbeitsunfähigkeit dauert ca. zwei Wochen abhängig von Art und Größe der Hernie, sowie der Arbeitsbelastung. Entscheidend ist, körperliche Belastungen erst wieder aufzunehmen, wenn die Wundheilung abgeschlossen ist.

Ja, die Hernien-OP mit Netz ist ein bewährtes und sicheres Verfahren. Das Netz dient dazu, die geschwächte Bauchwand dauerhaft zu stabilisieren und Rückfälle zu vermeiden. Moderne Materialien sind sehr gut verträglich und werden in der Regel vom Körper gut angenommen. Wann der Einsatz eines Netzes sinnvoll ist, hängt von der Größe und Lage des Bruchs ab.

Eine Nabelbruch-OP ist ein häufiger Eingriff, der in der Regel ambulant erfolgt. Dabei wird die Bruchstelle über einen kleinen Schnitt versorgt und – je nach Größe – mit oder ohne Netz stabilisiert. Die OP eines Nabelbruchs dauert meist weniger als eine Stunde. Schon nach kurzer Erholungszeit können Patientinnen und Patienten wieder nach Hause gehen.

Wie bei jedem chirurgischen Eingriff können selten Komplikationen auftreten, etwa Blutergüsse, Wundheilungsstörungen oder Infektionen. Dank moderner Techniken und sorgfältiger Nachsorge sind diese Risiken jedoch gering. Eine erfahrene Operateurin wie Fr. Kemper sorgt dafür, dass die Behandlung so sicher und schonend wie möglich verläuft.